Mai 2017 | Bamberg Reppedääiii!

Autor: Roland Hoferlin

 

LG-Mehrtagesfahrt 29-April bis 2-Mai, Reiseleiter: Horst

 

Ehe unsere Reise nach Bamberg begann wurde Marion noch gebührend zum Geburtstag gratuliert. Dann aber, pünktlich um 8, wie konnte es anders sein, ging es los. Unser 9 Sitzer der Firma Thomas Bach war geräumig, und bequem ausgestattet mit 1A Einzelsitzen. Vorne saßen Horst als Fahrer und Uli als Chef-Navigator, am Tisch (ja, das gab es) saßen Anita, Bärbel, Marion, und Harald, dahinter Marie-Therese, Mika und Roland.

Wir hatten uns auf der Autobahn mehr Verkehr erwartet, aber es ging zügig voran. Nach 2 Stunden machten wir Pause zu einem zweiten Frühstück. Unser Bus entpuppte sich nicht nur zu einem bequemen Transportmittel, sondern auch zu einem wahren Restaurant auf Rädern. Als Angebot gab es zu Brot und Brötchen Wurst, Käse, hartgekochte Eier, grüne und schwarze Oliven, Trauben… und natürlich auch reichlich zum Trinken: Sekt, Bier, Mineralwasser. Auch einige weitere LGler hatten diesen Parkplatz entdeckt, denn es tauchten der Reihe nach auf: Heike, Luc, Simone und Anna, Thomas, Christiane & Alex, Angelika, Jürgen und Michele. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Pause sich bis fast 12 Uhr hinzog.

Hilde und Raymund waren schon einen Tag früher gefahren. Peter und Marius kamen später nach, waren aber noch rechtzeitig zum Abendessen da.

Da unsere Zimmer nicht vor 14 Uhr zur Verfügung standen, nutzten wir die Zeit um die Startnummern abzuholen. Gegen 15 Uhr waren wir im Hotel wo die Zimmerverteilung reibungslos vor sich ging. Einen kleinen Zwischenfall gab es allerdings einen Tag später als sich meine Zimmertür nicht öffnen ließ, weder von mir, noch vom Zimmermädchen, und auch nicht von der Hotelmanagerin. Nach einer ¾ Stunde bekam ich dann ein anderes Zimmer.

Das Abendessen hatte Horst in der Pizzeria Orlando bestellt, (Orlando steht manchmal für Roland auf italienisch und spanisch). Es gab Spaghetti und Penne a gogo, mit 4 Sossen, und das für nur 7,90 €.

Der Sonntag Nachmittag war ganz den verschiedenen Läufen gewidmet. Schade, dass der Start für den Halbmarathon erst um 15:30 Uhr war. Alle unsere LGler die an den Läufen teilnahmen, ob am 4,2km, am 10,9 km Lauf oder am Halbmarathon, kamen ohne Zwischenfall ans Ziel, einige zwar ziemlich erschöpft, was aber nicht nur auf Trainingsmangel zurückzuführen war, sondern auch auf die schwierige Strecke.

Zum Abendessen ging’s zum Fässla Keller. Anstatt die genaue 1,6 km Strecke zu nehmen, machten wir einen Umweg, um auf die im Programm angegebene Distanz von 2,2 km zu kommen, und dies Dank Roland. Das Angebot im Restaurant war groß, aber leider konnten verschiedene Gerichte nicht zubereitet werden, weil die Zutaten dazu nicht mehr vorhanden waren, oder sie wurden einfach umgeändert ohne, den Gästen vorher Bescheid zu sagen. So wurde z. Bsp. Schweinebraten mit Bamberger Wirsing bestellt, aber man bekam Schweinebraten mit Sauerkraut. Vielleicht ist aber Bamberger Wirsing einfach nur Sauerkraut? Die kühlen Getränke ließen sich alle gut schmecken.

Der Montag war ganz der Stadtbesichtigung gewidmet, bei der Bärbel die Führung meisterlich übernahm. Bamberg hat so viel zu bieten an wunderschönen historischen Bauten, an Rad-und Fusswegen, an Restaurants (z.B. “Beim Eulenspiegel“ wo wir Tische für das Abendessen reserviert hatten) und nicht zu vergessen, an Brauereien und Bier, wobei besonders das Rauchbier zu erwähnen ist. Ich hätte nie geglaubt, dass ein Bier das Mienenspiel so verändern könnte wie das nach einem einzigen Schluck zu sehen war.

Wir hatten auch Glück mit dem Wetter, die Sonne war die ganze Zeit mit von der Partie, bis am Montag, wo es am Abend anfing zu regnen. Das konnten wir aber in Kauf nehmen, da es uns den Abschied erleichterte.

Die Heimfahrt am Dienstag verlief reibungslos, und so bleibt mir nur noch zu danken, den Organisatoren für ihre ausgezeichnete Arbeit, den beiden Fahrern für die sichere Hin- und Rückfahrt, und allen Mitreisenden für die angenehme Atmosphäre und Freundschaft während der allzu kurzen Reise.  Ich kann es nicht besser machen als mit    Reppedääiii - was für mich so viel bedeutet wie - Wiederholen.

Weitere Fotos findet Ihr unter: Galerien / unterwegs / Bamberg 2017

 
 
 

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